Landesheimatspiele der Provinz Westfalen auf dem Hohenstein bei Witten
Die ehemalige Freilichtbühne auf dem Hohenstein

Die Spielstätte auf dem Hohenstein
Der Hohenstein ist der Wittener Stadtwald, der erste zusammenhängende Wald, den der Wanderer auf dem Wege von Norden her aus dem Industriebezirk antrifft und daher das Wanderziel Tausender; denn dieser 100 ha umfassende Waldbesitz der Stadt in lebhafter bewegter Landschaft mit seinem buten Wechsel von Wald und Wiese ist nur der Anfang eines zusammenhängenden Komplexes gleicher Art, der bis zur Hohensyburg und weiter das Ruhrtal begleitet.
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Als ein wesentlicher Stützpunkt des Ausflugsverkehrs dient das von der Stadt Witten 1913 errichtetet Parkhaus Hohenstein, das in seinen Innenräumen 1100 Personen Obdach bietet, und das auch für die Freilichtspiele einen wertvollen Rückhalt bildet.

Denn das für die Spiele als Schauplatz dienende Waldtal liegt nur wenige Minuten vom Parkhaus Hohenstein entfernt, während das Parkhaus selbst aus dem südlichen Stadtteile Wittens in 20 Minuten auf guten Wegen bequem zu erreichen ist. Etwa die gleichen Weglängen kommen für den Anmarsch von den Wittener Bahnhöfen Witten-West (Bergisch-Märkische-Eisenbahn), Witten-Ost (Rheinische-Eisenbahn) und Bommern (Ruhrtalbahn) in Betracht; auch diese Entfernungen sind durch die Verkehrsmittel der Straßenbahn und Autobusse bequem zurückzulegen.
Von den Steilhängen des Hohensteins ist ein selten schöner Ausblick nach Osten, Süden und Westen gegeben; aber auch die Talsohle selbst zeigt abwechselungsreiche Bilder durch den Sprung des Flusses über die sogenannte "Wittener Schlagd", des Ruhrwehres der früher dem Haus Witten zugehöhrigen Wasserkraft. die jetzt durch die Wittener Industrie zu einem modernen Kraftwerk ausgebaut worden ist; auch die zugehörige bauliche Anlage bildet eine Bereicherung des Landschaftsbildes.
Verkehrsamt Stadt Witten: Landesheimatspiele der Provinz Westfalen Witten-Ruhr 1927

Das Wasserkraftwerk wurde 1922 von der Fa. A. Bredt & Co. gemeinsam mit dem Wittener Gußstahlwerk errichtet. Später wurde das Wasserkraftwerk von der VEW übernommen.
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Das Bergerdenkmal wurde am 28. August 1904 eingeweiht. Es wurde von 1902 bis 1904 errichtet zur Erinnerung an Louis Berger (* 28.08.1829 in Witten, 09.08.1891 in Horchheim). Das aus Ruhrsandstein gefertigte Bauwerk hat eine Höhe von 21 Metern. Von hier aus hat man eine herrliche Aussicht in das schöne Tal der Ruhr.

Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten auf dem Hohenstein gehört der von der Wittener Brauerei Dönhoff zu seinem hundertjährigem Bestehen, gestiftetet Brunnen. Der Brunnen wurde am 15. September 1914 der Stadt Witten übergeben. Die Brauerei Dönhoff war am Crengeldanz und wurde 1926/27 mit der Bochumer Schlegel-Brauerei verschmolzen.

Der Haarmannstempel ist ein Geschenk des Geh. Justizrat Wilhelm Haarmann, (Bruder des Oberbürgermeister), am 20. Juni 1916 der Stadt Witten übergeben. Der Haarmanstempel wurde errichtet zur Erinnerung an Gustav Haarmann (* 30.08.1948 in Witten, 05.05.1911 in Berlin), seit 1890 Bürgermeister von Witten, ab 1905 bis zu seinem Tod Oberbürgermeister, seit 1908 auch im preußischem Abgeordnetenhaus in Berlin tätig.

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Am 13. Juni 1926 wurde der Grundstein für das Republikaner-Denkmal gelegt. Das Denkmal aus Ruhrsandstein mit einer Höhe von 3,30 Metern hat Reliefportrais aus Bronze mit den Köpfen von Friedrich Ebert (* 1871 1925), Walther Rathenau (*1867 1922) und Mathias Erzberger (*1875 1921).
Die Nazis machten aus dem Republikaner-Denkmal ein Denkmal für den rechten Offizier Albert L. Schlageter (* 1894 1923). Nach dem Krieg wurde das Denkmal zerstört.
Am 05.Mai 1985 wurde das Denkmal in seiner ursprünglichen Form wieder errichtet.

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Letzte Aktualisierung dieser Seite: Sonntag, 13.05.2012